Wie geht es weiter?

Ich lese noch jeden Tag die aktuellen Einträge zum Suchbegriff “Webciety” auf dem Blogsearch bei Google. Und bin immer noch sehr beeindruckt über das vielseitige Feedback. Von “Flop” bis “atmosphärischen Höhepunkt” ist da alles dabei. Wir von Kongress Media entscheiden sicherlich weder über die Zukunft der CeBIT noch über die des Teilbereiches der CeBIT Webciety, fanden aber, dass es ein durchaus guter Start für die Weiterentwicklung der Veranstaltung sein könnte. Natürlich war es auch irgendwie ein Klassentreffen, aber doch eine andere Art Klassentreffen als die Konferenzen a la Web 2.0 EXPO, next oder re:publica. Denn mit dem Programm wurde immer wieder versucht, die 1.0-Welt mit der 2.0-Welt zusammenzubringen, zudem bot das Umfeld der CeBIT auch “Neulingen” dieser Szene einen Zugang zu dem Wissen - was auch die Diskussion und den Austausch zu diesem Thema einfach weiter streut. Wir haben ja auch die letzten Jahre die CeBIT Content Management Arena mit ähnlichen Programmkonzepten, aber mit weit weniger Medieninteresse (definitiv aufgrund fehlender Gallionsfigur!) gemacht und sehen, dass die “offenen Konferenzformate” auf der “Plattform” von grossen Messen sowohl deren Zukunft als auch ein Diffusionstreiber für das Thema sind.

Dennoch gibt es da noch vieles zu lernen und zu verbessern. So z.B. die Verbesserung der Möglichkeiten des Austauschens, des Dokumentierens oder einfach des Networkings. Auch uns fehlte der Lounge-Bereich, das hochverfügbare WLAN-Netz oder das omnipräsente Social Network zur Veranstaltung, mit der man sich vorher, während und nachher virtuell vernetzen konnte. Aber das gesamte Team aus Deutsche Messe, Sascha Lobo, CE+CO und uns - kann ja nicht vom Start weg perfekt sein und verschiedentlich musste das Konzept auch erstmal bewiesen werden, bevor dort auf Unterstützung und Präsenz gehofft werden kann. Und bezüglich einer Präsenz der vielen Web-Dienste-Anbieter kann ich nur Ossi Urchs beipflichten:

Google und Twitter, Facebook und Wikipedia passen auf keinen Messestand. Sie haben keine physischen Produkte zu präsentieren. Sie brauchen nichts weiter als einen Internet-Zugang, ein paar Laptops und eine ruhige Ecke zum reden. Eher eine Lounge als einen Messestand.

Die Feedbacks im Netz werden daher sehr ausführlich gelesen, um das, was dieses Jahr geschaffen wurde, für das nächste Jahr weiterzuentwickeln. Eine Idee, die gerade im Raum steht, ist, die Diskussionen rund um die Panels weiterzuführen - auch daran wird gerade gearbeitet, daher: Stay tuned!

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