Wie in meinem Posting zur Programmstruktur dargelegt, besteht das Programm der Webciety Open Conference aus sechs Panels a 50min je Tag, die von jeweils 20min “Interactive”- oder “Performance”-Sessions unterbrochen werden. Von diesen gibt es auch pro Tag sechs Stück - Gegenstand dieser Sessions soll nach meiner Vorstellung Folgendes sein:
Web 2.0 und alle verwandten 2.0-Ansätze basieren auf dem “Mitmachen” der Massen - sprich ich schreibe, podcaste oder videocaste in ein Weblog und werde zum Publizist, ich kommentiere bei anderen Weblogs, in Communities oder sonstigen 2.0-Diensten und ich vernetze mich mit meinen engeren oder entfernten Freunden im virtuellen Raum. Natürlich machen hier nicht alle mit, sondern nur ein kleiner Bruchteil ist wirklich aktiv. Auch dieser Bruchteil verhält sich je nach Thema und kulturellem Hintergrund sehr unterschiedlich.
Die Diskussion dieser Ergebnisse - auch vor dem kulturellen Hintergrund - fände ich ein spannendes Thema für eins der Panel. Wer würde als Teilnehmer gut auf ein solches Panel passen?
Es sind einige Wochen ins Land gegangen - und wir haben intern noch nicht die optimale Tagesstruktur für die Webciety Area gefunden. Die Frage, die einfach noch im Raum steht, ist: was ist das richtige Mittelmaß zwischen Vortrags- und Diskussionsprogramm und partizipativen Elementen.
Derzeitiger Status-Quo der Diskussion steht bei folgender Struktur: Es laufen abwechselnd Panels (getrimmt auf 50 min mit entweder einer Keynote & Diskussion, drei Kurzvorträgen & Diskussion oder einer Diskussionsrunde) und 20-minütige “Interactive Sessions” (Pecha-Kucha-Presentation, Open Stage zu bestimmten Themen und sonstige Performance-Elemente).
Gibt es hierzu Meinungen? Freue mich auf den Feedback.
As I am trying to talk to some international speakers about the Webciety Area and a possible speaking engagement I want to give a brief note on what’s behind the CeBIT Webciety Area and what we are heading for.
Well - the CeBIT Webciety Area is open conference and a special exhibition area in Hall 6 on CeBIT 2009. It is supposed to discuss the trends, changes/potentials and concepts/practices about the (new) Internet society. Means what is changing with the politics, economy, education and other domains of our society while the web is becoming omnipresent in our lives.
The open conference will have a well balanced programm with international and national talks and keynotes, discussion panels and participative elements like forms of pecha-kucha presentations and other.
So - and the moment we are still in the screening step for topics and speakers. Tell us about your wishes, ideas or propositions for the conference programm - in our comments or on your blogs, wikis or other community tools - and link back to this post to inform us.
Mit meinen zwei kleinen Jungs (1 & 3 Jahre) bin ich noch etwas von der Diskussion des richtigen Medienverhaltens für Kinder und Jugendliche entfernt - bin aber gerade bei der Recherche zur URL des NRW.Medienforum über die Fachtagung “Net Generation - Jugendliche in virtuellen Welten” gestolpert und auch hierbei ins Grübeln gekommen - ob das erstens ein Thema für die Webciety ist und zweitens nicht doch typisch deutsch mal wieder etwas überzogene Angst vor der bösen Technologie ist.
Sehe ich mir die Anforderungen um die veränderten Arbeitswelten der Zukunft an, denke ich, dass wir eigentlich von “multitasking-fähigen”, in Online-”Bekanntschaftskreisen”/Netzwerken aka “Gilden” organisierten Gamern durchaus etwas lernen können. Sicherlich bietet das Netz auch Gefahren, aber sollten insb. mit Blick auf die zunehmende Dezentralität von Unternehmensorganisationen die Potentiale nicht gleich mit einem solchen “Vorschlaghammer” niedergeschmettert werden - oder übersehe ich da was?
Ich habe heute morgen mal die Google-Maschine zu “Webciety” angeworfen und bin da ein paar Links durchgegangen, in der Hoffnung schon interessantes Feedback zu meinem “Aufruf” zu finden. Begeisterung hat da bei mir die SlideShare-Verlinkung (Top 5 bei 25.500 Einträgen unter dem Begriff und einem Tag, seitdem es eingestellt wurde!) hervorgerufen - ich denke SEO oder überhaupt “Information Spreading” in Zeiten von Social Media ist ein Thema, was unbedingt zu diskutieren ist.
Das Ganze sehe ich unter dem Aspekt “Social Media Marketing” - hierzu gehört die Positionierung über eigene Blogs, Wikis, Social Networks - aber auch über Dritt-Dienste wie z.B. SlideShare. Es bedarf hier natürlich wieder eines Kulturwandels - sprich ich muss akzeptieren, dass meine Markeninformationen irgendwo da draussen sind und Teil von Diskussionen werden, die ich nicht mehr komplett kontrollieren kann. In meinem Beitrag “Thoughts regarding Metrics for the Engagement Marketing” habe ich hierzu auch auf einen netten Beitrag von Ruud Hein und der “Flipside of the Attention Economy” verlinkt.
Apropos Diskussionen über etwas - anders als die vielen Wiederveröffentlichungen der offiziellen CeBIT Pressemitteilung zur Webciety hat sich Sascha Alexander von der ComputerWoche im CW Notizblog richtig mit der Plattform befasst - ich will ihn mal mit diesem Trackback auf dieses Blog aufmerksam machen. Mal sehen, ob der ehemals klassische Redakteur auf diese neue Formen des Themendialogs aufspringt. Ich denke, wenngleich das Thema “Wandel der Medien” von verschiedenen Spezialveranstaltungen wie den Medientagen München, das NRW.Medienforum oder das Social Media FORUM schon behandelt wird, darf auf der CeBIT zumindest ein Vortrag und eine kleine Diskussion hierzu nicht fehlen - oder ist jemand anderer Meinung?
EyeTap is a device which allows, in a sense, the eye itself to function as both a display and a camera. EyeTap is at once the eye piece that displays computer information to the user and a device which allows the computer to process and possibly alter what the user sees. That which the user looks at is processed by the EyeTap. This allows the EyeTap to, under computer control, augment, diminish, or otherwise alter a user’s visual perception of their environment, which creates a Computer Mediated Reality.
Spannend - überlege mir gerade die Effizienzpotentiale im Rahmen von Geschäftsprozessen - z.B. in der Lagerverwaltung. Hier braucht es dann nur noch vernünftige Eingabegeräte - bzw. eine gute Sprachsteuerung.
Ich will es hier noch einmal öffentlich “hinausschreien” - für die Programmgestaltung der “CeBIT Webciety” suche ich noch nach interessanten Themeninputs. Sprich was interessiert Euch an der Diskussion um die “Netzgesellschaft”? Sagt es mir - per Kommentar, per Tweet oder per Blog-Post (mit Trackback hierher, damit ich es finde!).
Ich hatte zu diesem Aufruf auch eine Session beim Barcamp München gehalten - dabei kamen schon ganz nette Vorschläge:
Recent Comments